Baumwolle

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Baumwolle » Kulturpflanze mit angenehmen Griff! Wenn Du schon einmal die Naturfaser im Rohzustand in der Hand gehalten hast, weißt Du die Griffigkeit zu schätzen. Diese Eigenschaft macht die alte Kulturpflanze bei der Textilverarbeitung so beliebt. Sie nimmt Farbe gut an, hat hervorragende Trageeigenschaften und ist als erneuerbarer Rohstoff geschätzt.

Wertvolle Wolle aus Samenkapseln

Baumwolle wird aus den Samenfasern der Pflanzenart Gossypium gewonnen, die vor allem in Asien, Afrika und Amerika angebaut wird. Dabei stammt Baumwolle nicht, wie man aufgrund des Namens annehmen könnte, von einem Baum, sondern von einem Strauch, der bis zu sechs Metern hoch wird. Der älteste Nachweis von Baumwolle stammt aus Mittelamerika und wird auf eine Zeit zwischen 3400 und 2300 Jahre vor Christi Geburt datiert. Die Pflanzenfaser machte die Händler des Altertums und des Mittelalters reich. In der Neuzeit gelangte sie zu eher zweifelhaftem Ruhm: Sklaven waren es, die in den Südstaaten von Nordamerika auf den Feldern ihren Dienst verrichten mussten.

Hautfreundlich und farbenprächtig

Für einen ergiebigen Ertrag wird Baumwolle meist einjährig kultiviert. Die Qualität der Baumwollfasern wird nach deren Länge eingestuft, je länger, desto edler. Sie können bis zu 65 % ihres eigenen Gewichtes an Wasser aufnehmen, das macht Baumwolle zum beliebten Material für Kleidungsstücke, vor allem für den Freizeitbereich. Sie ist weich auf der Haut und auch für empfindliche Personen und Allergiker geeignet. Neben Kleidung wird aus der Pflanzenfaser allerlei Nützliches produziert: Watte, Seile, Netze, und sogar bei der Papierherstellung findet sie Verwendung. Die gewebten oder gewirkten Stoffe lassen sich leicht färben und bedrucken und nach langer Tragedauer gut recyclen.

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