QR-Codes, der neue Hype

QR-Codes : Hype im Mobile Web

Sie sind der schnellste Weg aus Deinem ganz normalen Lebensumfeld in die virtuelle Realität: QR-Codes auf Plakaten, Produkten oder Zeitschriften. Aus dem kleinen Kästchen mit der abstrakten Struktur wird via Smartphone eine bunte Web-Präsentation mit Bildern, Animationen und Musik. In Japan gehört diese Art der Information bereits zum Alltag. Deutschland hat da noch etwas Nachholebedarf. Deswegen hier und heute: Was sind eigentlich QR-Codes und warum sind sie so genial für T-Shirts?

Keine Angst vorm schwarzen Code!

Genau genommen handelt es sich bei QR-Codes natürlich um eine Schwarz-Weiß-Optik bzw. generell um ein Dunkel-Hell-Verhältnis, denn in diesem (möglichst starken) Kontrast steckt das binäre Zahlensystem, mit dem Maschinen Schriften lesen können.

Obwohl das neue Phänomen erst einmal recht techniklastig klingt, braucht sich kein Smartphone-Besitzer Sorgen über eine möglicherweise komplizierte Anwendung zu machen. Das QR-Prinzip ist denkbar einfach: Die Zieladresse im Web wird einfach nur grafisch codiert, mit der Handykamera gescannt, entschlüsselt, und schwupp – schon bist Du auf der Website des Anbieters. Dazu bedarf es derzeit noch einer speziellen App, die aber problemlos und vor allen Dingen kostenfrei bei Apple iTunes, iPhone, iPad, Android, Nokia, Java, Blackberry, Windows Phone Marketplace oder den Herstellern der Reader heruntergeladen werden kann. Im Übrigen gehen die großen Smartphone-Hersteller bereits dazu über, QR-Codes als Applikation in die Kamera ihrer Geräte zu integrieren.
QR-Codes funktionieren aber auch mit älteren Handykameras, wobei hier eine große Kontraststärke (also möglichst Schwarz-Weiss) nötig ist. Die neuere Generation der Smartphones kommt auch mit Blau-Gelb oder Braun-Pink zurecht.

QR-Codes: Tolles Potenzial für Werbung

Von der industriellen Logistik ist die Technologie der QR-Codes zügig in das Marketing übergeschwappt. Denn einen schnelleren Weg zur Produktinformation oder Einbindung von Kunden gibt es nicht. QR-Codes sind faktisch ein Link aus dem Alltag der Kunden in die Welt des Anbieters. Mit ihnen kann man sogar einkaufen. In Südkorea hat die Handelskette Tesco bereits eine Filiale eingerichtet, die komplett auf dieser Basis funktioniert. Statt ständig Regale mit Ware zu füllen, hängen hier unter dem Warenbild nur noch die zuständigen QR-Codes an der Wand. Scannen und Zahlung erfolgen mit dem Smartphone, die Lieferung kommt ins Haus. Bequemer geht es wirklich nicht. Bei allem, was man gegen die Bahn sagen kann: Bei QR-Codes in Deutschland liegt der Schienenlogistiker weit vorn. Alle Fahrpläne und Verbindungen sind in Echtzeit, Routenplaner von Haustür zu Haustür, und Ticketbuchung per Scan über das mobile Endgerät verfügbar. Es gibt bereits Bahnsteige, auf denen Du in letzter Sekunde in den Zug springen und dank QR-Scan dem Zugbegleiter trotzdem eine gültige Fahrkarte vorweisen kannst. Das QR-Potenzial ist riesig und gerade einmal „angekratzt“.

QR-Codes für das Selbstmarketing

Das Allerbeste ist: Du kannst QR-Codes auch für Dich selbst einsetzen, und aus der Rolle des Followers in die Position des Leaders wechseln. Wenn Du entsprechende Informationen verbreiten willst, brauchst Du einfach nur ein T-Shirt mit Deiner Web-Adresse als QR-Code überziehen und damit herumlaufen. Der Textildruck ist kein Problem, und die Codes lassen sich lizenzfrei im Web generieren. Du kannst natürlich auch alles aus einer Hand haben. Das hat den Vorteil, dass Du Deinen QR-Code auch individuell gestalten kannst. Denn 30 % der Kästchenfläche sind flexibel und können in der gewohnten Optik genutzt werden. Oder Du druckst eine Headline drüber – alles andere erledigt der QR-Code. Was sich genau alles mit QR-Codes und T-Shirts anstellen lässt, erfährt Du HIER.

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