Von der Baumwolle zum fertigen T-Shirt

Von der Baumwolle zum T-Shirt: Wie wird ein T-Shirt hergestellt?

Bevor ein T-Shirt bei bandyshirt.com darauf wartet, mit deinen kreativen Ideen bedruckt zu werden, hat es meist schon eine sehr lange Reise hinter sich. Bis zu 20.000 Kilometer legt ein Shirt auf seinem Weg von der Pflanze bis zum fertigen Kleidungsstück zurück.

  • Grundmaterial für jedes BandyShirt: Die Baumwolle

Die meisten T-Shirts werden aus Baumwolle gefertigt, nur einige Modelle bestehen gänzlich oder teilweise aus Kunstfasern. Baumwolle trägt sich äußerst angenehm, da das Material für ein tolles Klima sorgt. Die Fasern sind luftdurchlässig, so dass ständig frische Luft an die Haut kommt und austretende Feuchtigkeit – z. B. Schweiß – sofort nach außen abtransportiert wird. Aus diesem Grund werden Baumwollshirts gerade im Sommer gern getragen. Von besonders hoher Qualität sind übrigens Jersey-Baumwolle bzw. gekämmte Baumwolle.

  • Woher kommt die Baumwolle?

Baumwolle pflückenDie Baumwollpflanze liebt die Wärme. Deshalb gedeiht sie am besten in tropischen und subtropischen Gebieten. Aus diesem Grund liegen die Hauptanbauländer vor allem zwischen dem 37. nördlichen und dem 30. südlichen Breitengrad. Afrikanische Länder wie Benin, Tschad, Burkina Faso und Mali, aber auch China, Pakistan, Malaysia, Indien und der Süden der USA beliefern die Welt mit der Naturfaser. Übrigens werden für ein T-Shirt nicht die gesamte Pflanze, sondern lediglich die Samenhaare aus der reifen Samenkapsel verwendet. Eine solche Kapsel erinnert stark an einen Wattebausch. Bis zu 210.000 Samenhaare lassen sich aus nur einer Samenkapsel gewinnen.

  • Weiterverarbeitung der Baumwolle

Natürlich kann die frisch geerntete Rohbaumwolle noch nicht fürs T-Shirt verwendet werden. Zunächst einmal muss sie mit großen Stahlkämmen von den Samenkörnern getrennt und anschließend gereinigt werden. Diese überaus haarige Angelegenheit übernehmen heutzutage Maschinen, die Cotton Gin bzw. Entkörnungsmaschinen genannt werden. Anschließend wird die Baumwolle gekämmt, allerdings nicht mit einer herkömmlichen Bürste, sondern mit einer Kardierungsmaschine. Diese trennt die einzelnen Baumwollfasern voneinander und drückt sie schließlich zu Bändern zusammen. Erst diese Bänder können mit einer Spinnmaschine zum eigentlichen Garn gesponnen werden.

  • Das Färben der Baumwolle

Hochwertige T-Shirts werden vor dem Weben bzw. Wirken gefärbt. Diese garngefärbten Shirts haben die Vorteile, dass die Farbe sich gleichmäßiger im Stoff verteilt und zudem wesentlich haltbarer ist als bei einem Shirt, das erst als Ganzstoff gefärbt wurde.

  • Die Herstellung des eigentlichen T-Shirt Stoffes

Der Shirt-Stoff wird schließlich mit Maschinen gewirkt. Wirkware gehört zwar zu den Maschenwaren (ebenso wie Gestricktes oder Gehäkeltes), kann aber nur maschinell hergestellt werden. Sie ist feiner und leichter als Webware und eignet sich daher perfekt für ein locker-luftiges Sommer-Shirt. All diese Arbeitsschritte werden übrigens in verschiedenen Ländern ausgeführt. Noch einmal auf die Reise geht der Stoff, um schließlich in einer Näherei mit Hilfe von Schnittschablonen zugeschnitten und vernäht zu werden. Das durchschnittliche T-Shirt besteht aus nur vier einzelnen Teilen und acht Nähten – eigentlich ganz simpel.

  • Die Reise zu Bandyshirt.com

Das fertig genähte T-Shirt wird schließlich in Container verladen und nach Europa verschifft. Von dort aus – beispielsweise vom Hamburger Hafen – transportieren LKWs die Shirts bis zum Großhändler – oder direkt zu Bandyshirt. Übrigens passen allein auf ein Frachtschiff bis zu 8000 Container – und jeder von ihnen enthält mehrere tausend T-Shirts.

  • Der Siegeszug der Bio-Baumwolle

Bio-Baumwolle und Öko-Mode werden immer beliebter, nicht nur wegen negativer Schlagzeilen aus den Herstellungsländern. Der Anteil an ökologisch produzierter Bio-Baumwolle hat sich in nur wenigen Jahren von 0,4 Prozent im Jahre 2008 auf 2,4 Prozent im Jahr 2014 vervielfacht – Tendenz weiter steigend. Auch bei bandyshirt.com findest du hochwertige T-Shirts von Öko-Labeln wie z. B. Stanley & Stella, die nicht nur ein gutes Gewissen machen, sondern auch absolut angesagt sind.

 

Bildnachweis: © racamani – Fotolia.com / © Erni – Fotolia.com / © M.Fischer – Bandyshirt.com

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